Das Forum Würth Arlesheim realisiert mit der inklusiven Ausstellung «Resonanzen» vom 19. August bis 30. August 2026 ein gemeinsames Projekt mit dem Machwerk Liestal des VSP – Verein für Sozialpsychiatrie Baselland. Die 21 beteiligten Kunstschaffenden, darunter Nutzende und Betreuende des Machwerk Liestal, treten mit ihren Arbeiten in einen offenen Dialog mit der parallel zu sehenden Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth».

Ausgehend von den Werken HAP Grieshabers greifen die Kunstschaffenden des Machwerk Liestal die Technik des Drucks als verbindendes Element auf und entwickeln daraus eigenständige Arbeiten. Diese Werke treten in ihrer Unterschiedlichkeit hervor. In ihrer Gesamtheit eröffnen sie ein Spektrum zwischen Figuration und Abstraktion, zwischen Verdichtung und Offenheit sowie zwischen zurückhaltender und intensiver Farbigkeit. Die ausgestellten Werke machen dabei sichtbar, wie unterschiedlich Resonanz erfahren und ausgestaltet werden kann – als persönliche Spur, als intuitive Annäherung oder als experimenteller Zugang zum Material.
Unterschiedliche Ausdrucksweisen und Positionen finden in der Ausstellung direkt nebeneinander Platz. An den Betonwänden im Forum Würth Arlesheim in klar gefasste Felder gehängt, öffnen sich die Drucke wie Fenster in das künstlerische Schaffen der Beteiligten. «Resonanzen» ist vom 19. bis 30. August zu sehen und kann parallel zur Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt /Ausdruck» kostenlos besucht werden.
Für das Gemeindewohl einsetzen
Das inklusive Ausstellungsprojekt mit einem regionalen und sozialen Bezug knüpft an die Tradition der Engagements von Würth an. Seit jeher ist das gesellschaftliche und kulturelle Engagement fester Bestandteil der Unternehmenskultur bei Würth. Mit ihrem Engagement für Kunst und Kultur, Soziales und Bildung, Lehre und Forschung, Integration und Sport in eigenen Projekten genauso wie in Kooperationen setzt sich sowohl der Konzern als auch die Stiftung Würth seit Jahrzehnten national und international für das Gemeinwohl und eine zukunftsfähige Gesellschaft ein. Im Sozialen kommen wesentliche Impulse von Carmen Würth, die 1987 gemeinsam mit ihrem Mann Reinhold Würth die Stiftung Würth ins Leben rief.
«HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth»
Im Forum Würth Arlesheim ist aktuell und bis am 2. Mai 2027 die Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» zu sehen. Es ist die erste Einzelausstellung mit Werken von HAP Grieshaber aus der Sammlung Würth in der Schweiz. Zu sehen sind ausgewählte Werke (Holzschnitte, Gemälde, Bücher, Zeitschriften, Plakate und Fotografien) aus den 1960er- bis 1980er-Jahren, darunter bedeutende Werkgruppen wie der «Totentanz von Basel» und der «Osterritt». In thematischen Schwerpunkten werden seine gesellschaftspolitischen Arbeiten, seine musisch und lyrisch inspirierten Werke sowie seine persönlichen «Malbriefe» und eine Serie von Selbstporträts erkundet. Die Ausstellung macht dabei erfahrbar, wie der «Einschnitt» bei Grieshaber sowohl gestalterische Geste als auch Haltung ist – ein pointierter Ausdruck zwischen Protest, Poesie und geistiger Tiefe.
www.stiftung-wuerth.de
www.forum-wuerth.ch
pd
Das Machwerk Liestal
Das Machwerk Liestal ist ein Tagesstrukturangebot des Vereins für Sozialpsychiatrie Baselland. Es ist ein Ort der Begegnung und des künstlerischen und handwerklichen Schaffens. Hier wird Kunst und Handwerk nicht nur als kreativer Ausdruck verstanden, sondern auch als soziales Bindeglied. Das Machwerk bietet Menschen mit psychischen oder psychosozialen Herausforderungen einen Raum für Austausch, persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Teilhabe.


